Karl Döhmann

* 24. 8. 1892, Lemgo, Německo (Germany)
† 3. 10. 1982, Berlín (Berlin), Německo (Germany)
poet, writer

 

nationality: German
sex: male

notes:
NK ne - 2012/07
-
odkazová forma
Daimonides, 1892-1982
Firn, Firn, 1892-1982
Geboren am 24. August 1892 in Lemgo als Sohn eines Oberlehrers und Professors, der am Burgsteinfurter Arnoldinum wirkte, zugleich Stadtarchivar in Burgsteinfurt sowie Archivar des Fürsten zu Bentheim und Steinfurt war und als Verfasser zahlreicher lokalhistorischer Schriften auftrat. Karl Döhmann studierte an verschiedenen Orten Medizin. Im Ersten Weltkrieg wurde er als Sanitäter eingezogen. Danach Abschluß des Studiums in Berlin und 1919 Promotion zum Dr. med. Er ließ sich in Berlin als Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten nieder. Kontakt zur Berliner Dada-Szene sowie zu Walter Mehring (1896-1981), Mynona [d.i. Salomo Friedlaender] (1871-1946) und dessen Vetter und Schwager Anselm Ruest [d.i. Ernst Samuel] (1878-1943). Ein enger Freund Richard Huelsenbecks. Döhmann starb am 3. Oktober 1982 in Berlin.
Er war wissenschaftlich vielseitig interessiert. Schwerpunkte seiner Forschungen bildeten Aspekte der formalen Logik und der Zeichentheorie, daneben beschäftigte er sich mit Untersuchungen zur indogermanischen Sprachentwicklung.
Pseudonyme: Daimonides; Edgar Firn.
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